vorletzte Mal von Bord

Ich hatte gedacht, dies würde die letzte Mail von Bord für diese Reise, aber es ist mal wieder anders gekommen…

beim Verholen an den Anlieger für den Mastkran bin ich von der Pier gerutscht und mit dem linken Schienbein auf die Deckskante aufgeschlagen. Jetzt weiß ich auch, wie die großen gelben Autos in Dänemak von innen aussehen…

Also ich hab meinen Tag mit Krankenhaus, die Ärztin war den Weg beinahe Wert, und Anästhesie an Bord der “Pacific”  von Hendrick Schött aus Travemünde verbracht. Das Bein ist entgegen anderer Befürchtungen nicht gebrochen, die Schmerzen kommen von einem heftigen Hämatom, für das, wie die Ärztin sagt, im Schienbein eigentlich kein Platz sei.

Mal sehen wie die Jungs von der hiesigen Werft reagierieren wenn ich ihnen 100 Dosen Bier fuer ihre Paty am Freitag anbiete dafür, daß sie meinen Kahn auskranen. Da es ein manueller Kran ist, hab ich die Befürchtung, daß ich das nicht schaffe ohne sicheren Stand auf zwei Beinen und der Möglichkeit schnell zu laufen- Siebi ich bedaure dich nachträglich! Durch die Welt humpeln ist nicht schön!

Das heißt am Ende, ich laß mich heute nochmal lieblich in den Schlaf schaukeln 😉 um morgen auf die Tränendrüse zu drücken…

5 Gedanken zu „vorletzte Mal von Bord

  1. Ahoi!

    Mannomann! Ist das Boot mit einem Fluch belegt oder hast du den Klabautermann geärgert, dass er dich nicht gewarnt hat?

    Ich wünsche gute Besserung!!

  2. Ich glaube auch daß Björn durch unlautere Knipserei die Götter des ETL gegen sich aufgebracht hat und sie sich nun alle an ihm rächen. Nimm dir ein Beispiel an Arnd, der tut soetwas nicht und sein Boot übersteht sogar unbeschadet die Hurricaneseason.

    Trotzdem alles gute und weiterhin eine Handbreit Wasser unter dem Kiel

    Ralf

    PS: sei froh daß es dir nicht so geht wie denen äh Dänen, du weißt schon, Kai stop Boot.

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